Helmut Mattig erhielt den Tipp von einer Bekannten „Frag doch mal beim Brot-Atelier in der Mäusburg, ob sie Brot für den Wochenmarkt liefern“. Ein guter Rat, denn Marco Langsdorf war sofort begeistert von der Idee. Um zu testen, wie sein Brot den Fellingshäuser Marktbesucher/Innen mundet, gab es am Donnerstag, den 6. August Kostproben von 10 Sorten, darunter mehrere Baguettes. Sehr ausgefallen, aber total lecker war z.B. das Sepia-Cranberry-Baguette. Und es gab original franzosische Baguette aus französischem Weizen.
Man muss die Brote vorbestellen. sie werden dann am Donnerstg abgeholt und an der Kuchentheke verkauft.

Die Bestellung kann über einen Zettel erfolgen, per Telefon oder per Email. Dem Brotatelier ist es per Zettel vermutlich am liebsten. Der kann dann einfach an die Tüte mit der gelieferten Ware geheftet werden.

Wer nun glaubt, Weizen sei doch gleich Weizen, die/der irrt. Der Unterschied zwischen französischem und deutschem Weizen ist besonders in nassen Jahren deutlich. Aber in Frankreich gibt es noch mehr Weizensorten als bei uns, die weniger Düngemittel brauchen. Der Teig riecht süßlicher und ist gelber. Unterschiedliche Weizensorten können besser in Handarbeit verarbeitet werden wie im Brotatelier üblich. Filiabäckereien arbeiten mit Maschinen, vielen Backhilfsmitteln und brauchen einheitliche Weizensorten.
Das vom Brotatelier hergestellte Brote arbeite im Grunde nach einem ähnlichen Reinheitsgebot wie deutsches Bier: Mehl, Wasser, Hefe, Salz.

Der Brotgeschmack kam gut an, es wurde eifrig bestellt. Das Sepia-Cranberry-Brot habe ich schon als Vorspeise eingeplant bzw. als Beigabe zum Wein.

Fotos Eveline Renell

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