Und wenn wir es mal kommentieren dürfen: Nachdem bei einem Treffen in der Fellingshäuser Mehrzweckhalle am 11. November es so schien, als wolle in Fellingshausen niemand kandidieren, so finden wir es jetzt umso erfreulicher, dass nicht nur 5 KandidatInnen gefunden wurden, sondern dass darunter auch drei junge Frauen sind. Sage noch jemand, die Jüngeren wollten nichts mehr tun.

Gerold Rentrop
Wahl des Ortsbeirates Fellingshausen 15. März 2026 Kandidatenvorstellung
Gerold Rentrop, geb. 25.02.1952, Am Großacker 3, 35444 Biebertal
Tel: 06409 7548, +49 157 34571845, E-Mail: germar.ren@t-online.de
Beruf, Privates und Ehrenamt
Nach einem mitunter hoch intensiven Berufsleben als Betriebswirt in unterschied-lichen Berufssparten mit in den letzten 16 Jahren Funktionen im mittleren Management freue ich mich seit Ende 2016 über mein Rentnerdasein. Als gebürtiger Fellingshäuser mit später wechselnden Wohnorten kam ich nach rund 20 Jahren 1995 zusammen mit meiner Frau Marion und zwei Kindern in meinen Heimatort zurück. Nach anfänglich leichten Problemen bei der „Wiedereingliederung“ bin ich inzwischen in unserem Ort fest verankert und kann mir keinen anderen Lebensraum mehr vorstellen. Schon als Jugendlicher war es mir ein besonderes Anliegen, ehrenamtlich in der Freizeit in irgendeiner Form für die Gemeinschaft tätig zu werden. So durfte ich z.B. nach der Konfirmation über mehrere Jahre eine evangelische Jugendgruppe führen, die neue und manchmal unbequeme Wege einschlug und nicht immer auf Gegenliebe stieß. Das Engagement in der kirchlichen Jugendarbeit war indes für mich kein Widerspruch zum Mitwirken in der Burschenschaft und zum intensiven Genuss von Kirmesveranstaltungen bzw. der legendären Glastanzdielen-Disco in der Gladenbacher Straße. Beruf und private Verbindungen sorgten dann für besagten 20jährigen Abschied von Fellingshausen. Es folgte das mit vielen Auslandsaufenthalten verbundene berufliche Weiterkommen. Dies war freilich kein Hinderungsgrund, mich weiterhin ehrenamtlich – vornehmlich auf sportlicher Funktionärsebene – zu engagieren. Die Tatsache, dass besagtes Engagement beim damaligen vielfachen Deutschen Meister und Europapokalgewinner im Frauenhandball, TV Lützellinden, eng mit einer privaten Verbindung verknüpft war, hat mein weiteres Leben ab Ende der 80ger Jahre geprägt. Die Rückkehr nach Fellingshausen zog die Gründung des Fördervereins Grundschule, Tätigkeiten im Elternbeirat, Mitgliedschaften in mehreren Vereinen und das Engagement bei Brunnenfesten und ähnlichen Veranstaltungen nach sich. Ehrenamtlich waren auch zahlreiche Einsätze als DJ bei Vereinsveranstaltungen. Als Highlight darf in diesem Zusammenhang die Durchführung von 10 Rocknächten bis 2019 genannt werden. Nichts mit Musik, dafür aber viel mit Zähigkeit und Durchsetzungsvermögen, hatte die Gründung der Bürgerinitiative Geldautomat zu tun, die nach einer durchaus kämpferischen Phase die Platzierung eines Automaten in Fellingshausen erreichen konnte. Mehr als nur „nebenbei“ habe ich von 2013 bis heute die Marketingaktivitäten und damit verbundene überregionale Bildungsaufgaben im Holz- und Technikmuseum Wettenberg begleitet. Im Jahr 2024 durfte ich die Aktionsgruppe „Demokratie und Vielfalt in Biebertal“ mitbegründen.
Beweggründe für die Kandidatur zum Ortsbeirat
Wohl wissend, dass eine Tätigkeit im Ortsbeirat geprägt ist von Abhängigkeiten von der Verwaltung und gemeindlichen Institutionen und bestenfalls beratende und vermittelnde Aufgaben von und zu den Bürgerinnen und Bürgern beinhaltet, ist es von essentieller und demokratischer Notwendigkeit, das Gremium „Ortsbeirat“ mit Leben zu erfüllen. Persönliche Schwerpunkte: Optimierung der Wohnqualität ohne individuell-egoistische Beweggründe. Sinnvolle u. bezahlbare Optimierungen für Verkehrssicherheit und Radwege. Heranführung von Nicht-IT-affinen Bevölkerungskreise an das digitale Zeitalter. Bewahrung und Ausbau der Infrastruktur in allen Bereichen. Unterstützung von Organisationen der Altersfürsorge und der Vereine. Erhalt und Stärkung des Wochenmarktes Fellingshausen. Jugendtreffpunkte und Selbstverwaltung. Fragestellung: Fängt ein neues Jahr auch ohne Böller an? Strategische Überlegungen: Klare Kante gegen Absichten, auf lokaler Ebene unsere demokratischen Freiheiten zu nutzen, um eben diese Freiheiten abzuschaffen.
22. Jan. 2026, Gerold Rentrop

Jana Bellof
Mein Name ist Jana Bellof, geb. Katzmarzik, ich bin 35 Jahre alt und lebe schon immer in unserem schönen Biebertal. Aufgewachsen bin ich im Ortsteil Rodheim und habe dort bis 2019 gewohnt.
Mein Mann und ich haben uns dann ein Haus in Fellingshausen gekauft und nennen dieses seitdem unser Zuhause. Gemeinsam mit unseren beiden Kindern (5 und 7 Jahre alt) fühlen wir uns hier sehr wohl.
Wir hatten das große Glück, dass unsere beiden Kinder in dem ortsansässigen Kindergarten zum Fuchsbau „groß“ werden durften, so dass wir schnell viele neue Gesichter kennen und das Dorfleben in Fellingshausen schätzen gelernt haben.
Gerne habe ich mich dort bei bisherigen Veranstaltungen engagiert und war eine Zeitlang im Elternbeirat des Kindergartens tätig.
Seit 2024 besucht unser Großer die Grundschule am Keltentor. Seitdem bin ich auch dort als Elternbeirat tätig und bekomme einen guten Einblick in die Schulorganisation.
Auch im Vereinsleben bin ich mal mehr und mal weniger aktiv und bin sowohl bei der SKG als auch im Breitensportverein langjähriges Mitglied.
Beruflich war ich mehrere Jahre bei einem ortsansässigen Unternehmen angestellt und arbeite nun seit 2022 im Vertriebsinnendienst bei Mettler Toledo in Gießen.
Ein von mir liebgewonnenes Event ist der Wochenmarkt in Fellingshausen, auf dem man mich und die Kinder fast immer antreffen kann.
Ich schätze hier besonders den Austausch zwischen den Generationen und es macht mir immer wieder Spaß auf „Jung und Alt“ zu treffen.
Dies ist auch ein wichtiger Punkt, für den ich mich als Mitglied des Ortsbeirats einsetzen möchte – den generationsübergreifenden Austausch und ein schönes Miteinander ganz gleich welcher Altersgruppe, Herkunft, Religion, Partei oder Ähnliches.
Hierfür ist auch der Erhalt von örtlichen Festen und Gaststätten, die Anbindung und der Austausch zu anderen Ortsteilen und allgemein die Weiterentwicklung (wie z.B. auch der Ausbau des Glasfasernetzes) unseres Ortes sehr wichtig.
Ich bin nicht parteipolitisch gebunden, was ich persönlich als einen Vorteil sehe und würde mich daher freuen, in der offenen Liste von Fellingshausen im Ortsbeirat dabei zu sein und aktiv mitzugestalten.
Ich gehe stehts positiv an alle Dinge heran und versuche auch in herausfordernden Situationen eine passende Lösung zu finden.
In diesem Sinne:
„Denken müssen wir ja sowieso, wieso dann nicht gleich positiv“

Susanne Mauracher
Wer bin ich?
Mein Name ist Susanne Mauracher. Ich bin 56 Jahre alt und in Fellingshausen aufgewachsen. Ich habe hier den Kindergarten und die Grundschule besucht und nach meinem Abitur an der Herderschule in Gießen habe ich eine Ausbildung zur Medizinisch-Technischen Laborassistentin gemacht. Auf dieser Basis übe ich heute meinen Beruf in leitender Funktion bei einem Biotechnologie-Unternehmen in Gießen aus, wo ich mich mit der Entwicklung und Produktoptimierung unserer Medizinprodukte befasse.
In meiner Freizeit bin ich sehr aktiv. Sport spielt seit meiner Kindheit eine große Rolle: Zunächst habe ich hier beim TSV Fellingshausen als damals einziges Mädchen mit den Jungs Fußball gespielt und bin dann später über das Vereinsschwimmen der KSG Bieber zum Handball gewechselt und dieser Sportart bis heute treu geblieben. Aktuell bin ich in der JSG Bieber/Heuchelheim und in mehreren umliegenden Vereinen als Trainerin im Jugend- und Erwachsenenbereich aktiv.
Was macht Fellingshausen für mich aus?
Bis auf einen kurzen Zeitraum, den ich in Krofdorf-Gleiberg verbracht habe, lebe ich seit meiner Geburt in Fellingshausen. Ich mag Fellingshausen, besonders wegen der schönen Lage nahe dem Dünsberg und weil man hier ruhig leben kann und trotzdem schnell in der Stadt ist. Ich liebe die unkomplizierten und netten Kontakte im Alltag, sei es beim Einkaufen, beim Spaziergang oder in zahlreichen Vereinen. Ich bin Mitglied im TSV Fellingshausen sowie der FFW Fellingshausen und ich unterstütze passiv die Förderfreunde Fußball Biebertal sowie den Förderverein Familienbad Biebertal.
Wofür setze ich mich ein?
Als „Fellingshäuser Mädchen“ liegt mir die Zukunft von Fellingshausen sehr am Herzen. Es soll der lebens- und liebenswerte Ort bleiben, der er seit meiner Kindheit ist. Gerne möchte ich meine Verwurzelung in Fellingshausen und meine Tatkraft einbringen, um unseren Ort weiterhin positiv zu gestalten und die Gemeinschaft zu stärken. Da es sich schwierig gestaltet hat, eine Interessenvertretung für die kommende Legislaturperiode in Fellingshausen zu finden und das Anliegen an mich herangetragen wurde, möchte ich mich nun gerne im Ortsbeirat engagieren, da für mich persönlich Ehrenamt ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft ist.
Ich selbst verstehe es als Chance etwas für die Gemeinschaft von Fellingshausen tun und zu signalisieren, mit anpacken zu wollen, damit aus Ideen und Zielen konkrete Verbesserungen werden. Was macht Fellingshausen lebenswert? Was soll bleiben – und was können wir gemeinsam besser machen? Diese Fragen treiben mich an und deshalb möchte ich mich gerne dafür einsetzen, dass die Belange der Bürgerinnen und Bürger aus Fellingshausen mehr Gehör finden und freue mich jetzt schon auf die Gespräche und Anregungen, die hoffentlich an mich herangetragen werden.

Tina Walter
Mein Name ist Tina Walther, geb. Böhm. Ich bin 35 Jahre alt und lebe schon immer in Fellingshausen. Gemeinsam mit meinem Mann und unseren zwei Kindern ist Fellingshausen für uns nicht nur ein Wohnort, sondern ein echtes Zuhause.
Unser Sohn ist 8 Jahre alt und besucht die Grundschule Am Keltentor in Fellingshausen, unsere Tochter ist 3 Jahre alt und geht in die Kita Fuchsbau.
Beruflich arbeite ich als Zahnmedizinische Fachangestellte. Ehrenamtlich engagiere ich mich als 1 Vorsitzende des Elternbeirates der Kita Fuchsbau. Dabei setze ich mich aktiv für die Belange von Kindern, Eltern und Erzieherinnen ein und weiß, wie wichtig die Zusammenarbeit, offener Austausch und ein gemeinsames Anpacken im Ort sind.
Darüber hinaus bin ich langjähriges Mitglied im TSV Fellingshausen und passives Mitglied der Feuerwehr Fellingshausen, was für mich ebenfalls ein wichtiger Teil des Miteinander in unserem Dorf ist. Vereine verbinden Generationen und leisten einen wertvollen Beitrag für den Zusammenhalt im Ort.
Ich kandidiere in der offenen Liste von Fellingshausen, da ich parteiunabhängig bin und kein Mitglied einer politischen Partei. Mein Engagement gilt ausschließlich den Menschen in Fellingshausen und den Themen, die unseren Ort betreffen – unabhängig von parteipolitischen Interessen.
Ich möchte mich künftig stärker für Fellingshausen einsetzen und Verantwortung übernehmen. Besonders am Herzen liegen mir die Themen Kinder und Jugendliche, denn sie sind die Zukunft unseres Ortes. Ebenso wichtig ist mir auch der Austausch mit allen Generationen – ganz gleich ob jung oder alt. Ein lebendiger Ort lebt davon, dass man miteinander spricht, einander zuhört und gemeinsam Lösungen entwickelt.
Gerne möchte ich mich aktiv einbringen, Ideen aufnehmen und Fellingshausen gemeinsam weiterentwickeln. Gute Betreuungsangebote, sichere Wege und ein lebendiges Miteinander sind für mich ein zentrales Anliegen.
Mein Motto lautet:
„Wer nichts macht, darf auch nicht meckern.“

Bernhard Seitz
Oberstudienrat Bernhard S. Seitz
Diplom-Ingenieur Univ. Werkstoffwissenschaften, VDI
Dreispitz 39, D-35444 Biebertal (Hessen) Tel.: (06409) 1863
e-mail: seitz.biebertal@t-online.de
urlaub-am-duensberg@jimdofree.com
Liebes Team vom Bilderbogen,
ich habe mich gefreut über die Möglichkeit, mich als Kandidat für die Ortsbeiratswahl in Fellingshausen vorzustellen. Gerne übermittle ich Ihnen den Text zur Veröffentlichung mit einem Bild von mir.
Mein Name ist Bernhard Seitz, komme ursprünglich aus Nürnberg und wohne seit 28 Jahren im wunderschönen Ortsteil Fellingshausen. Nachdem unsere erstgeborene Tochter Ann-Kathrin (die frühere Brunnenkönigin aus Fellingshausen) noch in Franken geboren wurde, sind meine unsere anderen Kinder Maximilian und Elisabeth schon hier geboren. Meine Ehefrau Susanne ist hier in Fellingshausen als stellvertretende KITA-Leiterin bekannt.
Seitdem ich in Fellingshausen wohne, engagiere ich mich im Dorf. Als Schulelternbeiratsvorsitzender habe ich mich damals sehr für den Erhalt der Grundschule eingesetzt. Das 100-jährige Jubiläum ist noch in guter Erinnerung. Ich bin Mitglied in örtlichen Vereinen, wie dem Breitensportverein Biebertal, Feuerwehrverein Biebertal, aktiver Wanderer im Dünsbergverein und engagiere mich als Wahlhelfer in der Gemeinde Biebertal und in der evangelischen Kirchengemeinde Fellingshausen. Seit 2016 bin ich als gewählter Schriftführer im Ortsbeirat Fellingshausen tätig und somit bereits mit dem Gremium vertraut. Zusätzlich bin ich noch stark im Ausbildungswesen an der IHK Lahn-Dill in Wetzlar und an der IHK in Stuttgart ehrenamtlich aktiv.
Mein beruflicher Werdegang führte mich über eine technische Ausbildung und diverser weiterführender Schulen zum Abschluss eines Dipl.-Ing. (Univ.) der Werkstoffwissenschaften und konnte danach durch hiesige Kontakte an die Werner-von-Siemens-Schule nach Wetzlar kommen. An der Schule bin ich seit nunmehr 28 Jahren tätig und unterrichte als Oberstudienrat. Zusätzlich bin ich u.a. verantwortlich Ausbildung der Werkstoffprüfer – Auszubildenden in Hessen und Koordinator an der Technikerschule.
Ich möchte mich gerne im Ortsbeirat engagieren und nenne einige Visionen, die mir in diesem Sinne durch den Kopf gehen:
- Weiterentwicklung unseres Ortes in Bezug auf ein lebenswertes und liebenswertes Wohnumfeld
- Einbringen von Ideen zum Ausbau von touristischen Angeboten
- Unterstützung und Ausbau von Kinder– und Jugendaktivitäten
- Ausbau von Fahrradwegen und deren Infrastruktur (bin selbst begeisterter Fahrradfahrer)
- Ausbau und Erhalt der dörflichen Infrastruktur (z.B. Bänke, Beschilderungen, Sehenswürdigkeiten)
- Unterstützung bei Wohnraumbeschaffung
- Erhalt der Gaststätten und der Feste im Ort
- Das Selbstverständnis und die Identität Fellingshausens gegenüber anderen Gremien fördern
- Interesse an Natur, Wald und am Ausbau des ÖPNV
- ……
Ich sehe für mich, der nicht parteipolitisch gebunden ist, die Chance sich mit einer offenen Liste bei der Ortsbeiratswahl vor Ort einzubringen.“
Um mich zu charakterisieren passen vielleicht die folgenden beide Sprüche:
„Wer nicht will findet Gründe – wer will findet Wege“
„Warte nicht auf große Wunder, sonst verpasst du viele kleine“
Lieben Dank
Bernhard Seitz
Uwe Failing